Geschichte des RSCR

 

Die Geschichte des RSCR ist eigentlich ein Kreis.

Die Ursprünge (klar ein Kreis hat keinen Ursprung, sondern einen Mittelpunkt) des RSCR liegen wie bei vielen anderen Vereinen oder ähnlichen Gruppen beim Bier. Nein, nein - wir haben uns nicht im Überschwang von mehreren Promillen in Bierlaune gesucht und gefunden. Vielmehr liegen noch besser lagen im wahrsten Sinne des Wortes unsere Ursprünge in den umfangreichen Kelleranlagen auf dem Regensburger Galgenberg - noch genauer im Kellergewölbe der ehemaligen STERN-Brauerei, eine von vielen nicht mehr existierenden Brauereien in Regensburg. In diesem Gewölbe befindet sich das Kellerabteil von unserem Peter - von vielen auch Weizen-Peter genannt, warum, das wissen wir auch nicht mehr so genau - eigentlich das Kellerabteil seiner Wohnung.

Nun - in diesem Keller lagerte über mehrere Jahre bis zum Frühjahr 2001 verpackt, unberührt und nahezu vergessen die MÄRKLIN Sprint Rennbahn aus seiner Kindheit. Wie Bierkeller nun einmal so sind, eignen sie sich vorzüglich zur Lagerung von Bier, jedoch nicht für die Aufbewahrung von Slotcars - sonst würden sie ja auch Slotcarkeller heißen. Bierkeller sind kalt und feucht was Slotcars, Rennbahnteile und sonstiges Zubehör veranlaßt zur Schimmelbildung zu neigen.

Im Frühjahr 2001 begann die heiße Phase des RSCR. Nein - die nun logische Annahme, daß wir die Rennbahn entdeckten und fürchterlich damit zu spielen begannen, ist völlig falsch. Der bereits erwähnte Peter erinnerte sich zwar an seine Rennbahn aber eben auch an die bekannten Verfallserscheinungen, welche übermäßige Feuchtigkeit verursachen kann. Deshalb bat er unseren Wolfgang - weltweit bei sämtlichen ebay-Nutzern als HEALER 9 bekannt - die Rennbahn auf dessen Dachboden einzulagern. Dieser Dachboden ist zwar völlig trocken, jedoch steigen dort wegen der nicht vorhandenen Isolierung die Temperaturen im Sommer auf Werte, die selbst abgebrühten Beduinen aus der Wüste den kalten Fußschweiß auf die Stirn treiben. Deswegen die heiße Phase.

Jetzt lernt die Rennbahn und die Slotcarwelt unseren Wolfgang erst so richtig kennen. Erstens hat er die ganzen bei ihm eigentlich nur gelagerten Teile sofort und gründlich gereinigt und auf Vordermann gebracht. Eigentlich nur zu Testzwecken hat er dann zwei oder drei Streckenteile oder waren es alle - egal - aneinander gereiht und festgestellt: "DAS IST ZU-WENIG"........(hier klicken)

In den folgenden Wochen verzweifelten sämtliche MÄRKLIN Sprint Fans (sorry Jungs) bei den Internetauktionen für MÄRKLIN-Teile. Der Thomas Wirsing konnte erst wieder ruhig schlafen als wir auf NINCO umrüsteten (davon später). Kurz: Gehen die Preise in den Keller war der Wolfgang wieder schneller. Durch kleinere Erweiterungen konnten wir also bei unseren Saunagängen im bereits erwähnten Dachboden sechsspurig mit knapp 30 Metern Streckenlänge sloten. Die Rundenzeiten wurden logischerweise über Lichtschranke im Slot und Computer genommen - wie auch sonst. (hier klicken)

Alles noch nicht so schlimm.

Dem Wolfgang stank es gewaltig, daß sein mittlerweile ersteigerter Ferrari oder war es der 911er Porsche oder der 3er BMW oder was auch immer langsamer war als der BMWPorscheFerrari vom Peter. Keine Ahnung wie viele MÄRKLIN-Fahrzeuge wir haben - muß mal wieder zählen. Der Wirsing Thomas - übrigens ein unheimlich kompetenter Partner in Sachen Märklin-Sprint - wußte wieder Rat: "Nimm FLY".

FLY-Fahrzeuge sind wie Kaninchen. Schnell, wendig in den Kurven und vermehren sich sprichwörtlich (Wolfgang haben wir schon hundert? Die Frage stellt sich übrigens nicht länger!!!). Allerdings sind die Autos auch breit, zu breit für die MÄRKLIN-Rennbahn. Haben die in Spanien andere Vorstellungen von 1:32 ? Was tun???

Der Sommer war zwischenzeitlich vorbei und die Hitze im Dachboden hatte sich in angenehme Minustemperaturen verwandelt. Dies bedeutete Frostbeulen beim sloten und Glatteis auf der Fahrbahn. Wo zum Teufel gibt es Schneeketten für Slotcars???

Die Situation war festgefahren. Hier konnte uns nur noch das Motto der Mantafahrer helfen:
Tiefer, breiter!!!!

Also: Runter vom Dachboden und eine breitere Bahn her.

Das zweite Problem war gleich erledigt. Für einige wenige, damals noch, D-Mark erstanden wir beim Peter Mühl - ein Profi in Sachen Slotcarracing - ein paar NINCO-Teile und fertig war die Bahn - vierspurig, ca. 30 Meter lang und schnell. Aber noch immer auf dem Dachboden. Nun begann die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.

Machen wir es kurz: So wie es aussieht können wir in den Gebäuden der Löwenbrauerei Passau einen geeigneten Raum beziehen. Für alle die es nicht wissen. Die Regensburger Niederlassung der Löwenbrauerei Passau befinden sich auf dem Galgenberg nur einen Steinwurf von einem kleinen, unbedeutenden aber feuchten Bierkeller entfernt. Der Kreis schließt sich.

In Kürze wird umgezogen und gebaut...........